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Solidarität Igls

Einzug in das Igler Flüchtlingsheim, "Haus Liah"

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Unterkunft für geflüchtete in Igls, Foto TSD

Die ersten Frauen sind mit ihren Kindern im Igler Flüchtlingshaus eingezogen. Derzeit leben 10 Frauen, drei Babies und drei zweijährige Buben in der Einrichtung. Die Frauen kommen aus Somalia, Nigeria, Syrien und Afghanistan. Alle Frauen sind jung, die meisten erst Anfang zwanzig. Das Haus hat inzwischen auch einen Namen bekommen. Es heißt "Haus Liah". Liah bedeutet auf Arabisch die Starke, aber auch die Zarte.

Die Frauen werden mit großem Engagement von der Einrichtungsleiterin Jennifer Hausberger betreut. Die Grundstimmung im Haus Liah ist gut. Die Frauen empfinden Igls als einen idyllischen Ort, an dem sie endlich zur Ruhe kommen können. Auf die Deutschkurse der Solidarität Igls freuen sie sich besonders. Auch die Arbeitsgruppe "Kreatives Arbeiten" spricht einige der Frauen sehr an. Gerne wollen sie Vorhänge und Anderes nähen und Bilder für die Wände malen. Wenn die Arbeitsgruppe "Kinderbetreuung" sich mit den DeutschlehrerInnen absprechen könnte, dann könnten die Frauen manchmal ein paar Stunden für sich selbst haben. Das täte ihnen gut.

Nächste Woche werden, sofern alles nach Plan läuft, noch eine Ukrainerin mit ihrem 6-jährigen Sohn, eine Nigerianerin mit ihrem 12-jährigen Sohn sowie eine Afghanin mit ihren beiden Töchtern (7 und 10 Jahre) einziehen.

Über eine Reihe von Gegenständen würden sich die Frauen sehr freuen:

  • Teppiche in den Größen 4x3 m (5 Stück) und 4x1,5 m (4 Stück).
  • Kleine Schränke, Regale, kleine Kästen oder sonstige Ablageflächen für Töpfe und Pfannen in den Küchen (es gibt 4 Küchen).
  • Tupperware.
  • Babywagen.
  • Windeln in allen Größen.
  • Milupa Aptamil (einige Frauen können nicht stillen und die Milch kommt ihnen sehr teuer).
  • T-Shirts und kurze und lange Hosen in den Größen XS, S und M.

Auch Lebensmittel sind immer sehr willkommen, vor allem Kartoffel, Zwiebel, Karotten, Mehl, Nudeln, Reis, Öl und Obst. Die Frauen kochen gerne und können sämtliche Lebensmittel gut verwerten.

Sollten Sie solche Gegenstände spenden können, dann rufen Sie bitte Jennifer Hausberger (0699 1634 0490) an, um die Übergabe zu koordinieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Marc Crepaz

Tag der offenen Tür

1 min read

Haus für geflüchtete Frauen und Kinder

Freitag, 9. Juni 2017, 14:00 – 17:00 Uhr Kurweg, Igls

 

Nutzen Sie die Gelegenheit...

  • sich vor dem Einzug der Bewohnerinnen einen Eindruck von der Unterkunft zu machen.
  • dem Betreuungspersonal der Tiroler Soziale Dienste (TSD) offene Fragen zu stellen und sich über das Leben in einer Asylunterkunft zu informieren.
  • die VertreterInnen des Vereins Solidarität Igls über den Werdegang des Projekts zu befragen.
  • sich nach ehrenamtlicher Beteiligung zu erkundigen.
  • ...

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Solidaritaet Igls e.V. gemeinsam mit Tiroler Soziale Dienste GmbH

 

Marc Crepaz

Tag der offenen Tür

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Haus für geflüchtete Frauen und Kinder

Freitag, 9. Juni 2017, 14:00 – 17:00 Uhr Kurweg, Igls

 

Nutzen Sie die Gelegenheit...

  • sich vor dem Einzug der Bewohnerinnen einen Eindruck von der Unterkunft zu machen.
  • dem Betreuungspersonal der Tiroler Soziale Dienste (TSD) offene Fragen zu stellen und sich über das Leben in einer Asylunterkunft zu informieren.
  • die VertreterInnen des Vereins Solidarität Igls über den Werdegang des Projekts zu befragen.
  • sich nach ehrenamtlicher Beteiligung zu erkundigen.
  • ...

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Solidaritaet Igls e.V. gemeinsam mit Tiroler Soziale Dienste GmbH

 

Solidarität Igls

Einrichtung für geflüchtete Frauen und Kinder in Igls :: Es beginnt

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Mit Anfang Juni wird die neue Einrichtung für geflüchtete Frauen und Kinder in Igls bezogen werden. Die Unterkunft hat Kapazitäten um bis zu 40 Personen zu beherbergen und legt ganz besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von Frauen und Kindern, denen oft aufgrund ihrer prekären Lage in den jeweiligen Herkunftsländern keine andere Möglichkeit blieb, als zu fliehen.

Frauen, die es gewagt und vor allem geschafft haben, sich alleine auf die Reise zu machen, sind nicht nur sehr mutig; viele von ihnen waren auch ganz spezifischen Gefährdungen ausgesetzt. Ziel dieser Unterkunft ist es deshalb, diese Frauen in der kommenden Zeit in den unterschiedlichsten Bereichen zu begleiten und sie stets in ihren Rechten zu bestärken.

Geleitet wird diese Unterkunft von der TSD-Mitarbeiterin Jennifer Hausberger, die vor Ort eng mit dem Verein Solidarität Igls zusammenarbeiten wird um den geflüchteten Frauen und Kindern eine möglichst gute Betreuung in verschiedensten Lebenssituation zu ermöglichen. Im Fokus steht dabei die Realisierung unterschiedlichster Projekte, die von Sprachbegleitungen bis hin zu Freizeitgestaltungen reicht.

„Ich betrachte die neue Einrichtung in Igls – im Unterschied zu anderen Flüchtlingsunterkünften, in denen zahlenmäßig meist Männer überwiegen – als Ort, der bewusst für Frauen – mit oder ohne Kinder – geschaffen wurde. Ziel ist es, ihnen ausreichend Raum für sich und ihre Bedürfnisse zu geben“

Jennifer Hausberger, MMA 

Jennifer Hausberger, MMA

Solidarität Igls

Flüchtlingsunterkunft in Igls übergeben | TT

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StR Franz Gruber, Sonja Steixner (Verein Solidarität Igls), Landesrätin Christine Baur und NHT-Geschäftsführer Markus Pollo (v. l.).Foto: NHT/Frischauf

Innsbruck – Die Neue Heimat Tirol (NHT) hat gestern die neue Flüchtlingsunterkunft in Innsbruck-Igls an die Tiroler Sozialen Dienste (TSD) übergeben.

Wie berichtet, hat die NHT auf einem Grundstück der Pfarre St. Ägidius – in der Nähe des Congressparks und der Tennishalle – und auf Basis der Arbeit einiger engagierter Iglerinnen und Igler eine temporäre Unterkunft für alleinstehende geflüchtete Frauen und Mütter samt Kindern errichtet. Dafür wendete die NHT rund 350.000 Euro auf. Die TSD mietet das Objekt – der Mietvertrag läuft bis zum Jahr 2024. Der in Igls gegründete Verein von Ehrenamtlichen wird die Geflüchteten unterstützen.

„Ich freue mich über dieses Zeichen der gelebten Solidarität“, sagte gestern Landesrätin Christine Baur (Grüne). Über den Verein sollen zudem Sprachbegleitung und Beschäftigungsmöglichkeiten für eine bessere Integration organisiert werden. Auch der für das Flüchtlingswesen in der Stadt zuständige Stadtrat Franz Gruber (VP) zeigte sich von der Aktion beeindruckt: „Dieses Projekt ist aus der Zivilgesellschaft gewachsen und hilft zielgerichtet und konkret Frauen und Kindern auf der Flucht.“ Beide Politiker hoffen aus diesem Grund auch auf ein künftig gutes Zusammenleben von Flüchtlingen und einheimischer Bevölkerung.

Das Grundstück wird von der Pfarre gratis zur Verfügung gestellt. NHT-Geschäftsführer Markus Pollo verweist zudem darauf, dass alle Einrichtungen nach Ablauf von sieben Jahren rückgebaut werden müssen. Dies sei auch im Grundbuch verankert. (TT)